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Die AntragstellerInnen sind MusikerInnen, die zur Zeit in vom KV Schießstattgasse 40 (http://www.combinesch.com) zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten einen Proberaum betreiben und benutzen. Als Proberaumgruppe bilden wir eine Subgruppe des KV SSG40. Der Proberaum wurde in zweimonatiger Arbeit adaptiert. Sieben Bands aus verschiedenen musikalischen Stilrichtungen, von Rock über Jazz und Singer/Songwriter bis hin zu elektronischer Musik nützen das Angebot der künstlerischen Entfaltung gegen ein geringes Entgeld zur Abdeckung der Betriebskosten und weiteren Investition in den Raum.

Was wollen wir:

Diesen Herbst ist im Erdgeschoss des Gebäudes eine Anwaltskanzlei in vormals leerstehende Räumlichkeiten eingezogen. Aus diesem Grund kann der Proberaum nicht mehr benutzt werden. Nun versuchen wir so schnell wie möglich zu reagieren und mit dem Bau des neuen Proberaums zu beginnen. Da der neue Proberaum Akustikoptimiert gebaut werden muss wird er über das Proben hinaus die Möglichkeiten bieten semiprofessionelle Aufnahmen zu machen und steht in dieser Funktion auch Projekten zur Verfügung, die nicht ständig im KV SSG40 proben. Er wird ca. 35m2 groß sein und freistehend konstruiert sein, was einerseits eine sehr gute Akustik im Aufnahmeraum gewährleisten soll als auch für größtmögliche Schalldämmung nach außen sorgen soll. Die Konstruktion und der Bau an sich bieten den 4 beteiligten angehenden Toningenieuren, Architekten und den helfenden ProberaumbenutzerInnen die Möglichkeit viel über Raumakustik, Raumlayout und Konstruktion zu lernen. Professionelle Studios kosten zur Zeit 300.- bis 400.- am Tag wodurch ein hoher Druck auf Produktionen lastet der keinen Raum für Experimente und Lernen freilässt. Die Erfahrungen, die MusikerInnen beim detaillierten Überarbeiten und Aufnehmen ihrer Stücke machen, sind überaus wertvoll. Sie schulen dabei den objektiven Blick auf Klänge. Die technische Seite der künstlerischen Arbeit tritt in den Vordergrund und bildet ein wesentliches Fundament für weitere musikalische Entwicklungen. Ein semiprofessionelles Studio, wie es hier geplant ist, wäre der Grundstein zu kontinuierlicher Arbeit, die verhindern kann, dass die harte Realität der Musikbranche jeden hoffnungsvollen Musiker gleich zu Beginn entmutigt. Denn die Geschichte hat gezeigt, dass gerade die Ansätze künstlerischen Schaffens, die sich nicht gleich in bare Münze umwandeln lassen, besonders wertvoll sind. Unser Ziel ist daher nicht radiotaugliche Aufnahmen herzustellen, sondern MusikerInnen die Möglichkeiten der Studioproduktion nahezubringen und gute Demos herzustellen.

Ebenfalls wollen wir Workshops im Bereich Studiotechnik und Aufnahmetechnik anbieten um den jungen Bands sowie interessierten MusikerInnen ein höchst mögliches Potenzial an Selbstständigkeit zu geben.

Kosten und Eigenleistungen:

Organisation Know-how Baumaterial im Wert von ca. 500.- Bauarbeit von ca 300 Arbeitsstunden: Bau eines Raumes in einen Raum Verlegung der Elektrik Einbau einer Schallschutztüre Akustikoptimierung des Innenraums Bau eines Dursichtfensters zu einem Kontrollraum Schalldämmung des Außenraums Verlegung eines akustikoptimierten Bodens


Sachkosten Stand: 18.12.07

Baustoffe:

Gipskartonplatten ca 650 €
Dämmmaterial ca 600 €
Pfosten ca 600 €
2 Schallschutztüren ca 1500 €
Elektroinstallationen ca 160 €
Trittschalldämmplatten ca 250 €
Waschbetonplatten ca 370 €
Holzboden ca 150 €
Teppichboden ca 300 €
Dursichtsfenster ca. 300 €
Kleinmaterial ca. 500 €
gesamt ca. 5.380 €



Studiotechnik:

Mikrophone ca 1000 €
Mikrophonstative ca 300 €
Mischpult ca 1500 € vorhanden
Computer ca 2000 € vorhanden
Audio interface ca 1000 € vorhanden
Monitore ca 700 €
Verkabelung ca 500 €

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