Detailiertes Protokoll vom ersten Mal (SUKUGE I)
From die combinesch
Mo, 19. November 2007, 19:00, Spektral: "Sub- /Gegen- und Autonomkulturen im Gespräch" (Vernetzungstreffen SUKUGE I)
„Combinesch und Spektral laden ein zum Austausch und Netzwerken sowie zum ersten Brainstorming für einen Kulturgipfel der anderen Art. Kommen, zuhören, quatschen was in Graz so geht und Ideen teilen wie wir Kultur gerne erleben wollen…“ [Nextes Treffen: Mo, 10.12. 20:00 bei Combinesch]
da waren:
Combinesch, Spektral, SUB, KUMAG (KunstUndMusikAgenturGraz), Kostnixladen, Volxküche, Nomadische Universität, Guerillia gardening, und allg. Vernetzungsinteressierte
ZIELE:
Kurzfristig:
- kennenlernen untereinander, Gruppen: Gemeinsamkeiten/Unterschiede
- Projekte/Ziele
- Volxküche gleich starten, damit sich der Vernetzungsprozess sicher nicht verläuft
Volxküche: mind. 1x pro Woche in Graz etablieren um Leute zusammenzubringen (gemeinsam vegan kochen, essen, quatschen); Info soll alle erreichen! Wo? im Spektral, besetzen Haus, etc. (vgl. Berlin hat Volxküchenfahrplan)
- oder alternierende Volksküche ( jeden tag woanders ;)
Mittelfristig:
- gemeinsame Veranstaltung z.B. im Frühling/Frühsommer
- Teilöffentlichkeiten zusammenbringen
Langfristig: tragende Strukturen gemeinsam aufbauen, vernetzen und nutzen, u.a. damit neue Initiativen entstehen können
WAS WIR WOLLEN?
Intern:
- Gleichgesinnte finden
- gemeinsame gute zeit und aktionen
- Zusammenarbeitsformen üben, finden, experimentieren
- weitere/umfassende Vernetzung; stärkerer Austausch: Initiativen, Menschen kennenlernen
- ein Forum/Öffentlichkeit zu haben für Diskussion über Projekte, Austausch
- von „alten/etablierten“ Kulturschaffenden (Forum Stadtpark, esc) lernen ABER abgrenzen!
- Gesprächskultur: verschiedene Perspektiven - zuhören zum kennenlernen wichtig
- Ressourcen bündeln ( z.B.: Combinesch will selbst Raum zur Verfügung stellen)
- Synergien: Pool – von dem alle profitieren sollen
- Nicht ins konkrete abgleiten, weil das machen eh die Initiativen SONDERN: eine Ebene darüber ansetzen, als Knotenpunkt sowie ein Tourismusbüro
- Kartographie
„alternativer“ Stadtführer/Tourismusbüro: Anlaufstelle, damit man weiß wo man hin muss in dieser Stadt: wo gibt’s was zum schlafen, essen, Fahrrad reparieren…? Wohin wenn man politisch aktiv werden möchte?
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede finden
- voneinander Lernen, erfahrungen anderer nutzen >< positionierung "aktueller kultur-projekte und ansätze"
Extern:
- Aufzeigen was in Graz junge Leute machen
- keine „fette party“ oder ein einziges Event
- kein „Ghetto“ bilden, sondern Modelle die wir erproben weitererreichen /intern stärken;
später, in Bevölkerung rein gehen als Statement+Einladung (Kickoff z.B. im Forum Stadtpark+Pressearbeit)
- „Lange Nacht der Subkulturen/Gegenkulturen/autonomen Kulturen“ um Öffentlichkeit zu erreichen =>Wahrnehmung von Kulturaktivität
- Konzentration an einem Ort z.B: Forum Stadtpark (Kritik: warum ins Forum auswandern? Initiativen sind an ihren Orten zu finden)
- Karawane der Sub/Gegen/Autonomen Kulturen (1* 2Wochen: vernetztes Programm, jeden Abend eine location mit Hauptprogramm, als Karawane durch die Stadt ziehen… )
- Stadtspaziergänge von einer Initiative zur anderen / karawane
- Kulturgipfel der anderen Art, Symposium, Konferenzen, Tagungen, etc.
- Gegenöffentlichkeit
- Türen öffnen
- "Kläscher" als "Kickoff"
- Kombination aus "Kläscher" und Kulturwoche *
- positionierung "aktueller kultur-projekte und ansätze"
- lange Nacht
- lange Woche
- lange Tage
- Gegenöffentlichkeiten schaffen und nutzen (siehe oben - gemeinsamen Zeitung, etc...)
Öffentlichkeitsarbeit
- Wie muss/kann Subkultur politisch sein?
- Heterogenität
- Wir machen für uns alle was – wer sind WIR? Ohne Ausschluss? Wir vs. Mainstream?
- für unorganisierte Leute zum andocken: Öffentlichkeitsarbeit und Strukturen in einladender Form, so dass Menschen die hinzustoßen wirklich offenen Zugang finden zum aktiv werden innerhalb bestehender Initiativen bzw. das Handwerkszeug zum selbst aktiv werden vermittelt bekommen.
- Begriff „Gegenkultur“: Nicht an Außensicht festhalten/einem Publikum anbiedern, sondern am eigenen festhalten
- einladende Öffentlickeitsarbeit mit Aktionen, Aktionscharakter
Gemeinsame website:
- Vereine (wer/wie/was/Ressourcen)
- Kalender (an www.g24.at ankoppeln)
- Karte/Stadtplan: Kartographie der Sub/Gegen/Autonomen Kulturen in Graz
- foren
- kalender
- projektvorstellungen
- linksammlung
- stadtplan/karte
- alternatives Tourismusbüro
- wikis für alle!
- equipmentpool
- zeitung
- pers treffen (versch. formate, versch. orte, ...)
Mailingliste: Grazer autonome Szene vernetzen
für Anfragen um Ressourcen, Kommunikation von Veranstaltungen und Hilfe/ Unterstützung
Idee
- Mailingliste 1: Veranstaltungen
- Mailingliste 2 +Forum: Ressourcen* pool/Austausch
Face-to-face - Treffen/Plena: 1x im Monat, jeweils bei anderer Initiative, (nicht nur online vernetzen!)
Gemeinsame Zeitung: thematisch bzw. zu gemeinsamer Aktion z.B. „Lange Nacht“ dokumentieren…
Intern/extern schließen sich nicht aus: Vernetzung, fette party, kleine Aktionen, etc.
FRAGEN:
- Was ist für uns Sub- /Gegen- /Autonome Kultur?
- Definitionen finden ("wer ist dabei?", nur aktive? ..)
- Wen wollen wir einladen zum nexten Treffen?
- politische Parteien sicher nicht
- etablierte Initiativen (Forum Stadtpark, esc) eventuell
- interessierte Unorganisierte
- Was erwarten wir uns von einer „Langen Nacht der Sub/Gegen/Autonomenkulturen“?
- Was/Wen wollen wir repräsentieren? „alle“ Sub/Gegen/Autonomenkulturen?
- Was erwarten wir uns von der Vernetzung?
- Beispiele für Vernetzung aus anderen Städten?
- Ortsfrage für "Großveranstaltung" (Forum als toller zentraler Rahmen vs. eigene Räume bespielen)